Transfagarasan

Transfăgărășan

Die Transfogarascher Hochstraße ist eine Passstraße in Rumänien, die in 2042 Metern Höhe verläuft. Sie verbindet die Große Walachei mit Siebenbürgen und überquert dabei das Făgăraș-Gebirge, eine Gebirgsgruppe in den Transsilvanischen Alpen.

Die Transfăgărășan entstand aus ehemaligen Forstwegen. 1969 begann der Ausbau südlich des Vidraru-Staudamms, der eigentliche Straßenbau startete am 10. März 1970 auf Befehl Nicolae Ceaușescus. Sie sollte sowohl militärischen Zwecken nach dem Prager Frühling als auch dem Tourismus dienen. Nach viereinhalb Jahren wurde sie am 20. September 1974 eröffnet. Am Bau waren vor allem Soldaten beteiligt, und es kamen zahlreiche Menschen ums Leben. Gedenktafeln erinnern an die Opfer. Die Straße war lange Rumäniens höchstgelegene Nationalstraße, bis sie von der Transalpina abgelöst wurde. 

Der Pass ist nur vier Monate im Jahr ganz befahrbar (Juli–Oktober). In der Zeit von November bis Juni ist die Straße beim Bâlea-Pass unpassierbar. In dieser Zeit kann der Bâlea-See nur von Norden her, vom Bâlea-Wasserfall aus, per Seilbahn erreicht werden.

Mobilfunkmast in Rumänien unter blauem Himmel. Antennen und Telekommunikation auf Berg. Abnehmender Mond am Himmel
Landschaft im Piatra-Craiului-Gebirge, Rumänien. Mann mit Rucksack, Pferd im Hintergrund. Natur, Wandern, Karpaten.

Piatra Craiului

Der Nationalpark Piatra Craiului (deutsch: Königstein-Nationalpark) ist ein Schutzgebiet im gleichnamigen Gebirge in den Südkarpaten. 

Der höchste Gipfel ist der Vârful La Om (zu Deutsch „Hirtenspitze“) mit 2.238 Metern. Das Gestein der Karstlandschaft begünstigte die Entstehung einer großen Anzahl von Höhlen und das Gedeihen einer großen Pflanzenvielfalt. Darüber hinaus leben dort Großraubtiere wie Wölfe und Bären.

Da ich der einzige Gast auf der Tour war, hat Mihai, der Guide, eine ganz spontane, individuelle Route angeboten.