Tallinn
Die Altstadt Vanalinn ist UNESCO-Welterbe. Mit ihren kopfsteingepflasterten Gassen, der Stadtmauer, den Wehrtürmen und den mittelalterlichen Häusern wirkt sie wie aus einem Märchen entsprungen. Besonders sehenswert ist der Rathausplatz (Raekoja plats) mit dem gotischen Rathaus und der alten Apotheke aus dem Jahr 1422.
Das Museum für mittelalterliche Kunst ist in der ehemaligen St.-Nikolaus-Kirche aus dem 13. Jahrhundert untergebracht. Von dem neuen „Sky Floor“ des Museums aus hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt aus jedem Winkel.
Estland gilt weltweit als eines der digitalsten Länder und ist Vorreiter in der digitalen Verwaltung. An der Glühweinbude kann man hier ganz selbstverständlich mit dem Smartphone bezahlen.
Ich habe im Ibis Tallinn Center übernachtet. Das Frühstück war toll und in der Lobby gab es kostenlosen Kaffee rund um die Uhr.


























Tallinn am Abend
Vom Domberg (Toompea) aus hat man einen großartigen Blick über die Stadt. Hier befinden sich das Toompea-Schloss, der Sitz des estnischen Parlaments, die orthodoxe Alexander-Newski-Kathedrale mit ihren Zwiebeltürmen sowie die lutherische Domkirche St. Marien.
Die Bastionstunnel unter der Altstadt von Tallinn sind ein Netz unterirdischer Gänge, die in den 1670er Jahren von den schwedischen Herrschern gebaut wurden. In den 1930er Jahren wurden Teile der Tunnel renoviert und in Luftschutzbunker umgewandelt, um während des Zweiten Weltkriegs Schutz vor Bombenangriffen zu bieten. Während der Sowjetzeit wurden sie in den 1950er Jahren zu einem nuklearen Schutzbunker umgebaut.






















