Rumänien
Unterwegs in Transylvanien
Der Name Transsylvanien weckt Bilder von geheimnisvollen Wäldern, alten Burgen und wilden Landschaften. Wie Jonathan Harker in Bram Stokers „Dracula“ machte auch ich mich auf den Weg in die Karpaten – allerdings mit WLAN, Rückflugticket und vegetarischen Optionen.
Ein besonderer Höhepunkt waren die Bärenbeobachtungen in den Wäldern um Brașov und am See Sfânta Ana. In Begleitung professioneller Guides konnte ich dort wilde Braunbären in ihrer natürlichen Umgebung erleben.
Auch kulturell hat die Region einiges zu bieten. Sighișoara, die mittelalterliche Geburtsstadt von Vlad Țepeș (dem historischen Vorbild für Dracula), verzaubert mit engen Gassen, Türmen und farbenfrohen Häusern, Brașov mit seiner Schwarzen Kirche und der charmanten Altstadt.
Das geschlossene Ortsbild von Viscri ist in seiner Art nur noch selten in Siebenbürgen anzutreffen. Die Kirchenburg und der Dorfkern wurden 1999 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Viscri ist von Hügelland, Wiesen und Wäldern umgeben, in denen Bären und Wölfe leben.
Ein weiterer Höhepunkt war die Fahrt über die Transfăgărășan-Straße, die zu Recht als eine der spektakulärsten Straßen gilt.
Ebenso abenteuerlich war die Wanderung im Piatra-Craiului-Nationalpark, der zu den schönsten Gebirgszügen der Karpaten zählt. Schroffe Kalkfelsen, tiefe Täler und dichte Wälder machten diese Tour zu einem unvergesslichen Naturerlebnis.
Youtube: Nothing else matters auf der Orgel der Schwarzen Kirche in Brasov
